Was wäre ein Sommer ohne bräteln? .... es würde etwas Gemütliches fehlen! Deshalb trafen sich die "Seniorenchörler vom SMM" auch diesmal vor der Sommerpause im Wald zum Plaudern und Schlemmen. Auch ein paar fröhliche Lieder wurden von uns gesungen, denn die Vögel hatten ihr Lieder-Repertoir bereits frühmorgens geträllert.
Als unser Grillmeister Peter Gremlich die Würste auf den Grillrost legte, zauberten die Frauen ihre köstlichen Salate dazu auf den Tisch.
Herz, was begehrst du noch mehr?
Den Männern schmeckten Wurst und Bier anscheinend so gut, dass sie als Letzte auf unser feines Dessertbuffet aufmerksam wurden - aber es hatte genug für alle!
Beim "Tschüsssagen" meinte ein Sänger: "Händ mers wieder guet ka!", womit er mir aus dem Herzen sprach.
Dass wir uns am 17. Aug. wieder alle gesund und sangesfreudig zur 1. Probe treffen, hofft eure Mitsängerin
Lucia Kramer
Gut gelaunt und, trotz etwas «unsicherer» Wetterprognose, sehr zuversichtlich und erwartungsvoll bestiegen am Morgen des Montags, 29. Juni 2026 insgesamt 36 Sängerinnen und Sänger des Seniorenchors Weinfelden in Märstetten und anschliessend in Weinfelden den «Apfelbus» mit Chauffeur Christian.
Die Fahrt führte uns über wenig befahrene Strassen nach Wil und weiter ins Untertoggen-burg bis Höhe Wattwil, wo wir zum Rickenpass abzweigten. Bald durften wir im lauschigen Garten des Gasthofs «Zum Schweizerhaus» in Ricken den wohlverdienten Kaffeehalt mit Gipfeli geniessen.
Anschliessend führte unser umsichtiger, routinierter Fahrer den Car über Uznach mit den zahlreichen Storchennestern zum Autobahnzubringer A3 und weiter über diese Autobahn bis zur Abzweigung nach Schindellegi. Dazwischen gab er uns einige interessante Informationen zu diversen Örtlichkeiten auf dieser Route. Über eine schmale Strasse nach Hütten mit prächtiger Aussicht auf den Zürichsee und weiter nach Hirzel – Sihlbrugg – Kappel am Albis führte die schöne Fahrt ins Säuliamt, dann über die Reuss ins Freiamt zum Kloster Muri und schliesslich via Lindenberg zum Hallwilersee.
Den Mittagshalt mit einem sehr feinen Essen durften wir im gediegenen Restaurant Schifflände, unterhalb von Birrwil direkt am Hallwilersee gelegen, verbringen.
Höhepunkt unserer Reise bildete dann ab 15 Uhr eine 75 Minuten dauernde Schiffsrundfahrt auf dem Hallwilersee bei schönstem Wetter. Unser Gesang auf dem Schiff fiel dann allerdings wegen fehlenden Notenblättern «etwas dürftig» aus, was aber der guten Laune der Teilnehmenden (und Zuhörenden) keinen Abbruch tat.
Die Heimfahrt, welche wegen hoher Verkehrsbelastung unser Chauffeur nur kurz über die A1 bis Baden wählte und weiter auf «Nebenstrassen» via Ehrendingen – Schneisingen und den «Siglistorfer» nach Weiach – Glattfelden und die «Wagenbrächi» nach Embrach und schliesslich erst in Winterthur/Wülflingen auf die A1 und auf die A7 führte, endete mit grossem Applaus für den Chauffeur in Märstetten und Weinfelden zeitlich so präzis, dass viele gerade noch die Anschlusszüge am Bahnhof Weinfelden erreichten.
Ein grosser Dank gebührt der Reiseleiterin Rita Höpli und dem Organisator dieser Reise, Andreas Kern. Sie haben uns eine sehr schöne Chorreise mit viel Zeit für Gespräche und geselligem Zusammensein geschenkt, die uns bestimmt in bester Erinnerung bleiben wird.
Ebenfalls nochmals herzlichen Dank dem edlen Spender Heinz für seinen finanziell grossen «Zustupf» an diese Chorreise.
Hansruedi Wymann
Treffpunkt: Restaurant Stelzenhof
Zum diesjährigen Essen haben sich 54 Personen im Stelzenhof versammelt.
Rita Höpli begrüsst die anwesende Schar und heisst sie herzlich willkommen.
Mit Freude verkündet sie, dass das Essen dank einem tollen Zustupf von SMM auch dieses Jahr aus der Kasse bezahlt wird, alle Getränke müssen selbst berappt werden. Danach überbringt uns Monika Hiestand einige Gedanken und Anregungen für das neue Jahr in Gedichtform.
Zügig wird das Essen mit Mischsalat oder Suppe, Poulet-Geschnetzeltem Stroganoff, Reis und Gemüsebeilage serviert. Die kurzfristig eingekehrte Ruhe beweist, es schmeckt allen.
Im Vergleich zum Vorjahr, unserem Jubiläumsjahr, war diese Episode wie Ferien. So das Fazit von Rita. Die Aktivitäten sind rasch aufgezählt: Mitsingen im Gottesdienst in der evang. Kirche, Auftritt im Alterszentrum, Reise zur Taminaschlucht, «Grillfest» im Schützenhaus und Auftritt am Senioren-Anlass im Thurgauerhof.
Elsbeth Schärrer wird gewürdigt für 20 Jahre Singen im Seniorenchor.
Mit einem kleinen, feinen Dessert und einem unterhaltsamen Tiersuche-Spiel beschliessen wir die Versammlung.
Ein herzliches Dankeschön geht an unsere (leider abwesende) Dirigentin Adriane Kienzler. Sie schafft es mit ihrer humorvollen Art unsere Singstunden zum freudigen Wochenauftakt zu gestalten.
Rita Höpli
«Seniorenchor singt für Senioren»
Am 10. Dez. 2025 fand die Adventsfeier der evang. ref. Kirchgemeinde im feierlich geschmückten Thurgauerhof-Saal statt.
Der Seniorenchor von SENIOR MACH MIT untermalte den Nachmittag mit beschwingten und vorweihnachtlichen Klängen. Die zahlreich erschienen Gäste wurden mit feinen Torten und Kaffee verköstigt. Esther Baumgartner begrüsste die BesucherInnen nach dem Lied «Hab Sonne im Herzen», was ja ein tolles Motto war und ist. Ein erster Liederteil führte uns auf eine Wanderung mit hellem Liederklang. Anschliessend wurde es mit «Abends am See» ganz besinnlich und ruhig. Mit einer relativ jungen Komposition von Lorenz Maierhofer (geboren 1956) «Wieder naht der heilige Stern» landen wir direkt in der Vorweihnachtszeit. Ganz anders und praktisch ohne Worte kam der «Zottelmarsch» daher. Bei diesem Stück ahmen die Gesangsstimmen des Chors rhythmisch ein Blasorchester nach. Ganz speziell! Der anschliessende Glanzpunkt war das gemeinsam gesungene Lied «Leise rieselt der Schnee».
Jetzt durften wir uns ausruhen und ebenfalls den köstlichen Kuchen geniessen. Eine Adventsgeschichte liess die angeregt plaudernde Runde aufhorchen, die Erzählerin war Esther Baumgartner. Nachher durfte Sie aufmerksam zuhören. «Chante en mon Coeur Pays aimé» ihr Lieblingslied erklang. Musikalische Lichter der Freude, der Hoffnung und der Liebe wurden angezündet und besungen, bevor wir einen Abstecher ins Südtirol machten mit dem «Adventsjodler», einer Volksweise. Mit «Dona nobis pacem» und einem weiteren Kanon beendeten wir unsern Auftritt. Bevor sich alle gestärkt mit Sandwiches auf den Heimweg begaben wurde nochmals gesungen, um sich auf das Advent-Warten einzustellen. «Kommet ihr Hirten» und «Das isch de Stärn vo Bethlehem».
Mit diesem tollen Auftritt inklusiv Verköstigung und gemütlichen Beisammensein ging unser aktives Wirken in diesem Jahr zu Ende. Ein grosses Dankeschön geht an unsere liebe Adriane Kienzler. Du begleitest, motivierst und dirigierst uns, das schätzen wir sehr.
Ich wünsche allen Mitgliedern des Seniorenchors eine besinnliche Weihnachtszeit mit viel Licht und glücklichen Momenten. Bleibt oder werdet wieder gesund, wir sehen uns im nächsten Jahr.
Alles Gute und «hebet euch Sorg» wünscht euch Rita Höpli
Es ist gut, an alten Traditionen festzuhalten - auch wenn der Sommer wetterbedingt gerade mal Pause machte am 7. Juli. So klangen die frohen Melodien halt ohne begleitendes Vogelgezwitscher aus der Waldhütte.
Während unser Grillmeister Peter die Würste bruzzeln liess, richteten die Sängerinnen ihr leckeres Salatbuffet her, das gluschtig machte. Einfach köstlich ! Und als danach ein heftiger Regenguss auf das Dach prasselte, schwelgten wir im Trockenen bei feinen Desserts, Kaffeeduft und fröhlichem Plaudern.
Wir danken den grosszügigen Spendern, Küchenfeen, Helfern und natürlich Peter und Ursula Gremlich, die zu diesem gemütlichen Ausklang beigetragen haben.....und sagen "auf Wiedersingen" am 18. Aug. Wir hoffen , alle gesund wiederzusehen.
Lucia Kramer
33 reisefreudige Sängerinnen und Sänger treffen pünktlich beim Apfel-Car in Märstetten und anschliessend in Weinfelden ein, um die diesjährige Reise nach Bad Pfäfers anzutreten. Der Himmel ist etwas verhangen, doch dies schränkt die Freude am Zusammensein nicht ein. In Arbon im Roten Kreuz steigt uns schon Kaffee-Duft mit Gipfeli in die Nase.
Richtung Rheintal geht es weiter bis Bad Ragaz. Da heisst es sich wappnen für den weinenden Himmel oder für weniger Mobile einsteigen ins Postauto der Tamina entlang bis zum alten Bad Pfäfers. Der imposante Wanderweg, mit steten Tropfen von oben, Rinnsalen seitlich, tosendem Wasser von unten und steil abfallenden Felsen, führt auch die Wandergruppe nach einer Stunde und zehn Minuten ans Ziel. Im hohen, altertümlichen, aber gemütlichen Rittersaal wird uns ein heisses Mittagessen serviert. In diesem historischen Gebäude befinden sich nebst den ursprünglichen, eckigen Badevertiefungen mit kleiner Treppe direkt im Boden eingearbeitet auch die Gross-Kücheneinrichtung und viele andere interessante Details aus jener Zeit. In der angrenzenden Hauskapelle bedanken wir uns mit zwei Liedern für den gelungenen Tag.
Der Abstecher in die enge Tamina-Schlucht war eine nasse, sumpfige Angelegenheit. Wir kämpften uns zwischen den an überhängenden Felsvorsprüngen angebrachten Holzzäunen und Betonwegen vorbei und erreichten durch einen blau ausgeleuchteten, fast magischen Tunnel, die Quelle des warmen Thermalwassers, die noch heute in den Hotels in Bad-Ragaz und Umgebung genutzt wird. Die steilen Felswände mit dem tosenden Wasser im Krater hinterlassen einen bleibenden Eindruck der Kraft, die dieses Element in sich birgt. Mit einer Postauto-Extrafahrt tuckern wir zurück nach Bad-Ragaz zu unserm Car. Kurz darauf treffen wir in Maienfeld beim Weinkeller Pola ein, wo wir mit einem Glas Weisswein empfangen werden. Der Hausherr Andreas von Sprecher zeigt uns den modernen Weinkeller in alten Gemäuern und beantwortet brennende Fragen. Anschliessend führt er uns in die über 6'500 Bücher zählende, eigene Familien-Bibliothek, wo die Bücher weder mit Samthandschuhen berührt, noch abgestaubt werden. So viele unterschiedliche Werke von Handschrift bis Druck von Zimmer zu Zimmer in Regalen aufgereiht, erwecken bei Bücherwürmern die Neugier und der Rest staunt. Der Abstecher in den uralten Gewölbekeller animiert uns zum Singen. Der Klang ist allerdings gewöhnungsbedürftig.
Kurz vor 17.00 Uhr begeben wir uns mit dem Apfel-Car Richtung Toggenburg auf den Heimweg. Eine schöne Reise, hinterlässt einen bleibenden Eindruck der Wasserkraft und den Naturschönheiten, die daraus hervorgehen.
Rita Höpli, Frontfrau des Senioren-Chors von
SENIOR MACH MIT
Bilder-Galerie vom Seniorenchor-Ausflug 2025
Am 19. Mai 2025 versammelte sich der Seniorenchor um 15.00 Uhr im Alterszentrum an der Alpsteinstrasse 14 in Weinfelden, wo wir vor einem gut besetzten Saal unser Konzert vortragen durften. Herr Roger Mathis, der Leiter vom Altersheim begrüsste uns und das Publikum. Er rechnete eilig den Altersdurchschnitt unseres Chores aus und postete gleich ein Video auf Instagram. Nach dem 1. Lied «Grüss Gott du schöner Maien» begrüsst auch Rita Höpli die zahlreich anwesenden BewohnerInnen und Gäste. Wir besingen mit «Es tönen die Lieder, der Frühling kommt wieder» die prächtige Jahreszeit. Aber es ist wie verhext, die Hälfte des Chors hat einen anderen Text bei diesem Quodlibet. Mit «De Thurgi isch mi Heimet, do läb i froh und frei und säge will is allne, wie schön de Thurgi sei!» und «Es klappert die Mühle am rauschenden Bach» geht es heimatlich weiter.
In der Pause macht sich Lucia Kramer bereit für eine Geschichte aus alter Zeit:
«Als Grossmutter das Papier noch bügelte»
Die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten, die das Zeitungspapier nach den Kriegsjahren noch hatte, liess die Zuhörerschaft ab und zu schmunzeln. Denken wir an das Verpackungsmaterial, das sehr sparsam mehr als einmal verwendet wurde. Ein Roman, von welchem jede Woche ein Teil veröffentlicht wurde, soll sogar die Idee zur Klopapier-Rolle gewesen sein. Die Grossmutter klebte die Kapitel aneinander, rollte sie auf und las sie bei Gelegenheit am stillen Örtchen. Oma konnte die Papierblätter zu Hüten, Schiffchen, Windrädchen, Flugobjekten oder als Himmel und Hölle-Spiel falten. Diese Objekte wurden natürlich nachgebildet und gezeigt. Ein Stapel Zeitungspapier-Stücke, welche mit einer Schnur zusammengebunden waren, versetzte das Publikum in eine andere Zeit - ohne samtweiches WC-Papier. Für die Jugend von heute wohl kaum noch nachvollziehbar.
Mit den «Wiener Spezialitäten» und den Worten: «Nur der Freude, nur dem Frohsinn, einer Welt im Sonnenschein, diesem Leben, diesen Träumen wollen wir ganz ergeben sein» verzauberten wir den Saal und luden zum Schunkeln ein. Mit dem Ahnl, was bei uns ganz einfach Grossvater heisst, ging der frohe Gesang weiter. Gegen den Schluss lag noch etwas Magie in der Luft mit dem Titel «Zauber der Musik» und den Worten: «Ein Lied ist wie ein Traum, ein Zweig am Lebens-baum». Die Tatsache: «Überall auf der Welt singt man Lieder, singt von Glaube auf Hoffnung von der Liebe» aus «Nabucco» mit dem Gefangenenchor, erweckte in den Köpfen bekannte Klänge. Mit einem Kanon verabschiedeten wir uns vom aufmerksamen Publikum.
Anschliessend durften wir bei schönstem Sonnenschein im Park am Teich ein Stück Kuchen aus der Altersheim-Küche und ein Getränk geniessen.
Wir danken der Leitung und dem Servierpersonal für die Gastfreundlichkeit.
Rita Höpli,
Frontfrau des Seniorenchors von SENIOR MACH MIT
Bilder-Galerie vom Seniorenchor-Auftritt im Alterszentrum Weinfelden
Am Sonntag 16. März wurde der Seniorenchor in der evang. Kirche von Pfarrerin E. Baumgartner herzlich begrüsst. Wir durften den Gottesdienst gesanglich mitgestalten, der unter dem Motto "Immer wieder neu beginnen" stand. Wir sangen dazu u.a. "Dona nobis pacem" und den Psalm 23, in dem es vertrauensvoll heisst: "Du Gott bisch min Hirt - du weisch , was i bruche - du füersch mi ufem rechte Weg". Diese Zuversicht soll uns stärken in dieser schwierigen Zeit.
Beim Kirchenkaffee durften alle Mitfeiernden den schönen Sonntagmorgen ausklingen lassen.
Lucia Kramer